Photovoltaik
P h o t o v o l t a i k - F u n k t i o n s w e i s e
Photovoltaik, die direkte Umwandlung von Lichtenergie in elektrische Energie durch Solarzellen, die aus dem Tageslicht Gleichstrom erzeugen. Dieser kann in Batterien gespeichert werden oder wird mit Hilfe eines Wechselrichters in Wechselstrom umgewandelt, der in das Öffentliche Stromnetz eingespeist werden kann.
Prinzip einer netzgekoppelten PV-Anlage
Eine netzgekoppelte PV-Anlage besteht im wesentlichen aus folgenen Komponenten:
1.PV-Generator(mehrere PV-Module in Reihen- und Parallelschaltung mit Montagegestell)
2.Generatoranschlusskasten
3.Gleich- und Wechselstromverkabelung
4.Wechselrichter
5.Schutz- und Zähleinrichtungen
Hauptmerkmal von netzgekoppelten PV-Anlagen ist ihre Anbindung an das öffentliche Stromversorgungsnetz..Mit dem 100.000-Dächer-Programm (seit 1999) und dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (seit 2000) hat die Bundesregierung Markteinführungsprogramme für netzgekoppelte PV-Anlagen gestartet,die Weltweit viel Beachtung finden.
Prinzip eines Inselsystems
Inselsysteme benötigen in der Regel einen Energiespeicher,um die zeitliche Versetzung von Energiegewinnung und Energieverbrauch auszugleichen. Als Stromspeicher eignen sich Akkumulatoren,kurz Akkus genannt.Grundsätzlich bedeutet aber die Verwendung von Akkus,dass zu ihrem Schutz und damit zum Erreichen hoher Verfügbarkeit und hoher Lebensdauer ein geeigneter Laderegler als Strommanager unverzichtbar ist.
Somit besteht ein typisches Inselsystem aus den Hauptkomponenten:
1. PV-Generator (ein oder mehrere PV-Module meist in Parallelschaltung)
2. Laderegler
3. Akkumulator
4. Verbraucher
Wieviel Energie produziert eine PV-Anlage?
Ein Kilowatt (1 kW) installierter PV-Leistung produziert, je nach Standort und Ausrichtung der Anlage, jährlich ca. 750- 900 kWh Strom. Die weit verbreitete standdardmäßige 3 kW PV-Anlage deckt somit den jährlichen Energiebedarf einer vierköpfigen Familie zu ca. 80%.